Die 31 Tage Autorenwahnsinn-Challenge, Woche 2

Hier der zweite Teil der Autorenwahnsinn-Challenge:

Tag 08: Zeig uns dein (derzeitiges) Lieblingsbuch bzw. deine Lieblingsbücher

Aber gerne doch!  🙂 (Bis auf drei Ausnahmen – Marion Zimmer Bradley, Ken Follett und J. K. Rowling – nur ein Buch pro Autor, welches allerdings dann oft für die ganze Reihe oder alle Bücher des Autors (McDermid, Isau, French, Franklin, die Comics …) steht; ich liste die Bücher am Ende dieses Beitrages noch einzeln auf.)

lieblingsbuecher-1

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(An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass Bücher von mindestens fünf Lieblingsautoren fehlen. Die ersten beiden sind Tess Gerritsen und Karin Slaughter, die beide ganz wunderbar spannende und böse Thriller schreiben. Ich habe von diesen Autorinnen nicht „das eine Lieblingsbuch“, schätze sie aber dennoch sehr und habe viele Bücher von ihnen.
Der dritte Autor, der schändlicher Weise mit keinem Werk hier vertreten ist, ist der wunderbare Markus Heitz, der definitiv zu meinen Lieblingsfantasyautoren gehört! Tatsächlich jedoch besitze ich kein einziges seiner Bücher – weil ich an einer sehr guten und zuverlässigen Quelle sitze, die sich jedes Buch sofort kauft und binnen kürzester Zeit an mich weiterreicht. Dennoch werde ich mir alsbald noch Bücher kaufen; allein die Ulldart-Reihe darf in keinem Fantasy-Regal fehlen! Die letzten beiden Autorinnen, die fehlen, sind Ulrike Schweikert mit ihrem wunderbaren Buch „Die Hexe und die Heilige“ und Ulrike Poznanski mit dem grandiosen „Erebos“ , da ich beide Titel derzeit verliehen habe.))

Tag 09: Welchen Autor bewunderst du? Wer inspiriert dich?
Ich bewundere alle Autoren der oben aufgeführten Bücher – und noch viele mehr. Und sie alle inspirieren mich. Am meisten bewundere ich diejenigen, die nicht nur ein, zwei Bücher geschrieben, sondern sich wirklich über Jahre und Jahrzehnte hinweg dem Schreiben verschrieben haben.

Tag 10: Wo schreibst du am liebsten?
Daheim am PC meines Mannes.

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Tag 11: Von welcher Seite/aus welchem Schreibforum holst du dir gerne Tipps?
Ich habe mich früher durch einige Internetseiten und Blogs gelesen, die sich mit dem Thema schreiben beschäftigen. Aktuell schaue ich ab und zu beim 42er-Blog, dem Litopian oder netten Kollegen vorbei, folge Links und lese mich gefühlt einmal quer durchs Internet. Keine Ahnung, wo ich da schon alles war.  😀
An dieser Stelle sei auch nochmal auf die großartige und informative Seite von Andreas Eschbach hingewiesen!  Auch bei Markus Heitz und anderen Autoren gibt es viele nützliche Schreibtipps.  🙂
Benötige ich gezielte Informationen, frage ich im DSFo oder – ganz altmodisch – bei Menschen meines Vertrauens nach.

Tag 12: Zeig uns ein Zitat aus deinem letzten Manuskript.
Alternative: Sollte dein aktuelles Manuskript das erste sein, an dem du schreibst, dann poste einfach einen Auszug daraus.

„Aus der Gesetzgebung des Goldenen Reiches:

§ 14 Die Obhut über die gemeinsamen Kinder
liegt beim Mann. Jeder Mann hat das Recht von
der Mutter des Kindes – seien sie und er nun
verheiratet, verbunden oder wieder getrennt –
eine Stillung des Kindes zu verlangen. Es ist
die Pflicht jeder Frau, ihr Kind mindestens acht
Wochen lang zu stillen, gleich wie groß ihre
Magie oder wie wichtig ihre Position im
Goldenen Reich ist.“

Tag 13: Wie entspannst du nach einem langen Schreibtag? Was holt dich runter?
Eine Serie? Ein langes Bad? Oder ein Spaziergang?
Ehrlich gesagt endet mein Schreibtag meistens damit, dass ich zu Bett gehe,  😀

Tag 14: Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen?
Gefrorener Schrei“ von Tana French.

Und hier noch wie angekündigt die Liste der abgebildeten Bücher:

Bild 1 (von oben nach unten, von links nach rechts):
– Susan Kay: Das Phantom – Tragisch-brillanter Roman. Ein Meisterwerk.
– Marian Keyes: Sushi für Anfänger – Leicht-lustige Liebeslektüre.
– Madeleine Brent – Wohin der Wind die Blüten trägt – Romantik mit einer ordentlichen Portion Mary-Sue.  😉
– Matt Willcox: Entscheidung am Canadian River – Ein schnörkelloser Jugendroman über das Zusammentreffen von Weißen und Indianern.
Colette Davenat: Die Favoritin – Die Eroberung des Inkareiches bildgewaltig und spannend erzählt.
– Anna Gavalda: Zusammen ist man weniger allein – Wohlfühllektüre. Wurde richtig gut verfilmt.
– E. Lockhart: Solange wir lügen – Ein Jugendroman, der es in sich hat.
– Charlier (Text) / Giraud (Zeichnungen): Leutnant Blueberry – Edelwestern-Comic (Finger weg von der grottenschlechten „Verfilmung“!)
– Paul Carson: Das Skalpell – Spannender Thriller mit zwei großen Handlungssträngen.
– Scott Smith: Dickicht – Böse! Wurde ganz gut (und böse) verfilmt.
– Ariana Franklin: Die Totenleserin – Auftakt einer Reihe (4 Bände), historischer Krimi, grandios!
– Val McDermid: Das Lied der Sirenen – Auftakt der unübertroffenen (und wirklich gut verfilmten) Tony Hill/Carol Jordan-Thrillerreihe.
– John F. Case: Der Schatten des Herrn. Gnadenlos spannend.
– Alexander McCall Smith: Ein Krokodil für Mma Ramotswe – Auftakt einer Krimireihe so exotisch wie liebenswert, verblüfft immer wieder. Wurde leider nur teilweise, aber sehr charmant als Serie verfilmt.
– P.J. Tracy : Spiel unter Freunden – Der erste Thriller eines Mutter-Tochter-Gespanns um zwei US-Ermittlerteams und eine Gruppe Softwareentwickler. Symphatisch, spannend, blutig.
– Robert Galbraith: Der Ruf des Kuckucks – Der erste von bisher drei britischen Kriminalromane, bisher drei Volltreffer. Ich warte auf Nachschub!
– Sebstian Fitzek: Amokspiel – Ein unglaublich symphatischer und phantasievoller deutscher Autor, der mit immer wieder neuen Einfällen zu fesseln versteht. Klare Leseempfehlung für jedes Buch!
– Tana French: Grabengrün – Krimiliteratur. Traumhaft.

Bild 2 (von oben nach unten, von links nach rechts):
– Cora-Verlag (Hrsg.): Mystery-Heft – Leicht und fluffig, der ideale Lesesnack für Zwischendurch.
– Bastei (Hrsg.): Vanessa, die Freundin der Geister – Muss man mögen. Ich tu`s.  🙂
– Anonymus: Das Buch ohne Namen – Ein Killer namens Bourbon Kid (in dessen Nähe man sich nicht befinden sollte, wenn er Bourbon kippt), merkwürdige Gestalten, Elvis, Vampire, jede Menge blaue Bohnen und literweise Blut, abstruser Wahnsinn und die mit Sicherheit miesesten Gags der Buchgeschichte … An diesem Buch scheiden sich die Geister,  man liebt es oder man hasst es. Ich habe selten so gelacht wie bei diesen Büchern.
– Ernst W. Heine: Die Raben von Carcassonne – Unmöglich, den Inhalt dieses Buches zu beschreiben, ohne Dinge zu verraten. Vor Allem darf man sich von dem merkwürdigen Klappentext nicht verscheuchen lassen. Ein grandioser, lebensbejahender Spannungsroman. Unbedingt auch Heines Bücher „Das Halsband der Taube“, „Der Flug des Feuervogels“ sowie seine Kurzgeschichten lesen!
– Geraldine McCaughrean: Lauter Lügen – Märchenhaftes Jugendbuch. Einfach schön.
– Ken Follett: Die Pfeiler der Macht – Wer es nicht kennt, muss es lesen. Bei Ken Follett wird sogar der aktuelle Börsenkurs spannend! Die Verfilmung als Zweiteiler … mäßig. (Lichtblicke: Axel Milberg und Albrecht Schuch.)
– Jean M. Auel: Ayla und der Clan des Bären – Auftakt der Reihe „Die Kinder der Erde“. Urhistorsich. Schön. Wurde verfilmt.
– Martha Grimes: Das Hotel am See – Unaufdringlicher Krimiroman mit autobiografischen Zügen. Frau Grimes wird von Tausenden für ihre Inspektor Jury-Krimis verehert; ich verehre sie für dieses Buch. Und für „Das Mädchen ohne Namen“.
– Ken Follett: Die Säulen der Erde – Muss man gelesen haben. Hat auch fast jeder. Die Verfilmung als Mehrteiler ist ganz nett.
Jodi Picoult: Die Spuren meiner Mutter – Spannend, schön, unbeschreiblich. Und ein Hochgesang auf Elefanten.
– Robin Hobb: Der Adept des Assassinen – Der Auftakt zur besten High-Fantasy-Saga, die ich je gelesen habe. Ideal für Vielleser. Und das beste: bald gibt es Nachschub!  🙂
– Wolfgang Hohlbein: Die Töchter des Drachen – Habe ich vor 20 Jahren gerne gelesen, lese ich heute noch gern, hat nichts an Intensität in seiner Aussage eingebüßt. Auch ohne den Nachfolgeband „Der Thron der Libelle“ lesbar.
– Kai Meyer: Der Rattenzauber – Herr Meyer ist nicht umsonst einer der erfolgreichsten deutschen Fantasyautoren! Von den vielen anderen seiner Bücher in meinem Bücherregal ist mir dieses hier (bislang) das liebste.
– Tamora Pierce: Alanna – Ankunft in der Schwarzen Stadt (Doppelband, der in sich „Die Schwarze Stadt“ und „Im Bann der Göttin“ vereint) – Meine unangefochtene Lieblingsfantasyreihe Nummer Eins. Schlicht, zeitlos, schön. Tapferkeit, Freundschaft, Loyalität. Jugendbuch, für das man nie zu alt wird.
– Marion Zimmer Bradley: Gildenhaus Thendara – Steht stellvertretend für fast alle auf Darkover spielenden Bücher von Frau Zimmer Bradley.
– Terry Pratchett: Wachen! Wachen! – Der erste Scheibenweltroman, bei dem die Stadtwache im Vordergrund steht. Satire. Geselschaftskritik. Fantasy. Krimi. Humor. Alles. Herr Pratchett war nicht weniger als ein Genie. Einige Scheibenweltromane wurden bereits ganz gut verfilmt.
– J. K. Rowling: Harry Potter und der Stein der Weise – Bedarf wohl keines Kommentares.
– Eoin Colfer: Artemis Fowl – Auftakt einer Jugendbuchreihe, die so abstrus und verrückt wie witzig und brillant ist. Es braucht  eine Weile, sich in Herrn Colfers Welt einzulesen, aber es lohnt sich. 2018 kommt die Verfilmung ins Kino!
– Marion Zimmer Bradley: Die Feuer von Troja – Die Geschichte um Troja, Odysseus, Paris und Helena aus der Perspektive der Kassandra erzählt. Liest sich weg wie nichts.
– Ralf Isau: Die Träume des Jonathan Jabbok – Auftakt der Neschan-Trilogie, die trotz ein bisschen viel Moral zu der besten Jugendfantasy gehört, die ich kenne. Märchenhaft schön und mit toller Botschaft. Die richtigen Schmöker für Leseratten!

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