Die 31 Tage Autorenwahnsinn-Challenge, Woche 3

Und weiter geht es mit der Schreibwahnsinn-Autorenchallenge:

Tag 15: Welchen Schreibratgeber würdest du uns empfehlen?
Alternative: Sollest du keinen Schreibratgeber empfehlen können,
dann verrate uns, welches Buch du aktuell liest!
„Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey ist längst ein Klassiker. Allerdings muss man sich diesen Ratgeber nicht unbedingt kaufen: Die Vorgehensweisen, die Frey vorschlägt, kann man sich auch selbst erarbeiten; auch sonst steht viel in dem Buch, auf das man mit einigem Nachdenken selber kommt. Wer sich allerdings noch nie groß mit der Theorie des Schreibens beschäftigt oder schlicht keine besondere Lust dazu hat, der spart mit diesem Buch viel Zeit.

Tag 16: Notizbücher! Zeig uns ein Bild deiner Schätze.
Ich habe keine Notizbücher. Wenn ich etwas notieren muss, das vom Umfang her zu groß ist, um es in meinem Handy als Notiz zu speichern, benutze ich einfache Blöcke, die ich auch für den Deutschunterricht verwende.

20170121_153219
In Ausnahmefällen verwende ich Zeichenblöcke, wie in diesem Beitragsbild zu erkennen ist: *Link*.

Tag 17: Was war dein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben?
War es eine Buchmesse? Dein erster Vertag? Das Erscheinen deines ersten Buches?
Oder das Schreiben einer bestimmten Szene?

Da gibt es mehrere tolle Erlebnisse, die ich nicht gegeneinander werten möchte.
Mit 14, 15 Jahren begann ich, gute Gedichte zu schreiben. Es geht nichts über den Moment, wenn sich alles zusammenfügt: der Inhalt, der Rythmus, die Reime, und dann diese eine Sekunde, in der es „Klick“ macht und man das perfekte letzte Wort gefunden hat – herrlich! Als würde man blinzend zurücktreten und das Haus betrachten, das man soeben zuende gebaut hat, und man weiß, es ist perfekt..
Mit 18 Jahren begann ich, neben der Schule als freie Mitarbeiterin für eine Tageszeitung zu arbeiten; darin dann zum ersten Mal meinen Namen beziehungsweise mein Kürzel unter einem Artikel zu lesen, war einfach nur cool,  😀
Eher aus Spaß und Langeweile schrieb ich vor vielen Jahren eine Kurzgeschichte und schickte sie einem Freund. Sie gefiel ihm damals mehr als gut, ich hatte ihn zum Lachen gebracht und sein Lob hat mir sehr viel bedeutet.
Vor 3 nahm ich zum ersten Mal an einem Schreibwettbewerb teil – und schaffte es prompt in die Gewinneranthologie. Ein berauschendes Gefühl, ich schwebte tagelang auf einer Glückswolke!
Immer wieder diese Momente, wenn sich der Plot, also die Handlung, wie von allein zusammenfügt. Wenn alles passt und ich spüre, dass alles da ist, wo es sein sollte.
Natürlich die Verlagsangebote für „Hexenherz – Eisiger Zorn“. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, ein Angebot zu bekommen, geschweigedenn mehrere.
Der Moment, in dem ich die Hände von der Tastatur nahm und feststellte, dass ich es tatsächlich geschafft hatte: Ich hatte ein ganzes Buch geschrieben!
Als mir mein Verlag den ersten Coverentwurf zuschickte. Wow.
… und jetzt?
Jetzt warte ich sehnsüchtig darauf, mein Buch endlich in den Händen zu halten. Das wird nochmal ein riesengroßer „Wow!“-Moment, keine Frage!
Kurz danach werde ich zur Leipziger Buchmesse fahren und im Rahmen des Fantastischen Independent Lesetags zur Leipziger Buchmesse meine erste offizielle Lesung halten – das wird sicher ein weiteres, ganz tolles Erlebnis!  🙂

Tag 18: Heute wollen wir ein Zitat aus deinem ersten Manuskript lesen!
Alternative: Sollte dein aktuelles Manuskript dein erstes Manuskript sein,
dann poste daraus einen Auszug!
Ich bin der unentscheidungsfreudigste Mensch, den ich kenne, und jetzt soll ich schon wieder eine Auswahl treffen? Hm … Schwierig, ohne zu viel zu verraten … ich nehme mal das hier:

„Wir lebten damals in Normaid.“
Ich halte vor Schreck die Luft an. Damit habe ich nicht
gerechnet. Normaid. Allein der Klang dieses Namens
beschwört dunkle Erinnerungen herauf. Nicht meine Erinnerungen,
zugegeben, denn als geschah, was damals geschah,
war ich noch ein kleines Mädchen. Jeder Frau meiner Generation
ist der Name Normaid – zumindest gerüchteweise – ein
Begriff. Noch heute sind die Geschehnisse in diesem Dorf auf
den Orkney-Inseln fester Bestandteil des Unterrichtsstoffes
einer jeden höheren Frauenakademie. Noch immer dient Normaid
als eindringliches Beispiel dafür, wie zu viel Strenge und
zu wenig Mitgefühl zu einer Katastrophe führen können.“

Tag 19: Gibt es einen Bücherblog, den du besonders gerne besuchst?
Alternative: Wenn du keine Bücherblogs liest, dann verrate uns eine Webseite, die du gerne besuchst. Imdb? Amazon? Youtube? Pornhub?

Ich lese ein paar Bücherblogs, bin aber noch dabei, sie zu entdecken. Ich mag lustige Comics wie die von Ralf Ruthe, Joscha Sauer oder dem Flix. Die Seite „You had one job“ ist – meist auch ohne Englischkenntnisse – auch immer für einen Lacher gut!
Ich schaue mir bei YouTube gerne schöne Musikvideos an oder treibe mich im DSFo-Forum herum.

Tag 20: Empfehle uns einen Instagram-Account!
Tut mir leid, das kann ich nicht. Ich war nie bei Instragramm und hab eauch nicht vor, jemals was dort zu machen – dann käme ich ja gar nicht mehr zum schreiben,  😀

Tag 21: Was hörst du während des Schreibens?
Entweder die normale Hintergrundgeräuschkulisse, die man so hört, wenn man zwei Kinder hat, oder ab per Kopfhörern ein Lied meiner Wahl, das in Endlosschleife läuft. Das ist wichtig, weil ich bei ständig wechselnden Liedern zu sehr hinhören würde. Wichtig ist auch, dass das Lied halbwegs ruhig ist – und auf gar keinen Fall witzig!  😀 Aktuell ist mein Schreibsong „Magnetised“ von Tom Ordell.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s