Extreme der Bücher – Es ist Buchtag!

Heute, am 23.04., ist Welttag des Buches und des Urheberrechtes und der Tag, an dem ich aus Versehen geheiratet habe. Aber dazu später mehr.

Wie auch die Kollegen von Musik und Film haben wir Autoren mit Piraterie zu kämpfen. Es ist – gelinde gesagt – eine Frechheit, Werke, an denen Schriftsteller und ihre Verleger monate- bis jahrelang gearbeitet haben, in die sie Zeit, Mühe, Geld und jede Menge Herzblut investiert haben, zu stehlen und am besten noch unter fadenscheinigen, wügereizhervorbringenden und ganz allgemein die Menschheit beschämenden Ausreden, wie, man wolle eben alles der Allgemeintheit zur Verfügung stellen, für ein paar wenige Cent online zu stellen.
Das ist Diebstahl, kein Kavaliersdelikt und wenn ich einmal eine solche unsägliche Person in die Finger bekomme …

Ebenso erstaunt mich immer wieder, wie dreist und unverblümt von „Kollegen“ abgeschrieben wird! Etwas als sein geistiges Eigentum auszugeben, was ein anderer erschaffen hat, ist Diebstahl! Umso schlimmer, wenn ein Autor oder eine Autorin dahintersteckt, die sollten es doch besser wissen. Aber wie in fast jedem Betrieb und überhaupt in jedem Beruf gibt es auch unter Schriftstellern (damit meine ich jetzt Männer UND Frauen. Hach ja, das Genderthema geistert derzeit auch mal wieder durch sämtliche Blogs und Foren, da sollte ich wohl beizeiten auch etwas zu schreiben.) Arschlöcher schwarze Schafe.

Jetzt aber wird gefeiert: Das Buch!
Irgendjemand schrieb mal, wer lebe, lebe ein Leben, wer aber lese, könne hunderte leben. Genau so ist es. Wobei ich es als Autorin noch besser getroffen habe, denn ich kann mir ganz konkret aussuchen, was ich „leben“ möchte, kann auch durch meine Figuren mal richtig böse oder waghalsig sein, ohne dass es Konsequenzen hat.
Wer liest, erschafft sich selbst eine Phantasiewelt, in die er eintaucht. Wer liest, fliegt weg, sieht Dinge. Wer liest, lebt, träumt und lernt. Lesen ist eine der wunderbarsten Erfindungen der Menschheit!

Vor ein paar Jahren lief im deutschen Fernsehen eine Kampagne gehen Analphabetismus – großartig! (Siehe auch hier: http://www.alfa-telefon.de/)
Noch immer können in Deutschland ca. 7,5 Millionen (!) Menschen nicht richtig lesen und schreiben. (Quelle: https://www.aktion-mensch.de/magazin/gesellschaft/analphabetismus.html), weltweit waren es vor 3/4 Jahren etwa 781 Millionen (Quelle: https://www.alumniportal-deutschland.org/global-goals/sdg-04-bildung/infografik-analphabetismus-weltweit/).

Mit den verschiedensten Aktionen kann jeder helfen, den Analphabetismus zu bekämpfen und vorzubeugen, indem er schon früh die Freude am Lesen bei Kindern weckt. Sei es dadurch, dass man ihnen etwas vorliest (Immer wieder schön: http://www.vorlesetag.de/), ihnen ein Buch schenkt (https://www.welttag-des-buches.de/), mit ihnen in die Bücherei geht oder, oder, oder. 🙂

Auch viele Bloger beteiligen sich am Welttag des Buches, indem sie Bücher verschenken: http://bloggerschenkenlesefreude.de/

Nun aber genug geredet, kommen wir zu den Stars des Tages: Den Büchern!
Ich habe meine Bücherregale durchsucht und mal das größte Buch, das kleinste usw. rausgesucht:

Meine größten Bücher sind Comics, von denen ich stellvertretend Mr. Durango vermessen habe:

32 cm – Nicht schlecht, Mr. Durango!

Mein kleinstes Buch ist ein wahrer Quell des Wissens:

Bloß 10,6 cm groß, aber mit einer Fülle an Wissen darin, das es an Zauberei grenzt. Wundervoll!

Mein dickstes Buch hat mir ein ganz wunderbarer Kollege geschenkt – danke, lieber Michael! 🙂 :

Ein ganz schön dickes Ding: Der Buchrücken ist 5,8 cm, die offene Seite 6,5 cm dick. Klasse!

Mein dünnstes und sicherlich auch gewichtstechnisch leichtestes Buch steckt voller Drama und Poesie:

6 mm dünn: Die Reclam-Ausgabe der Bhagavadgita von 1995

Mein schwerstes Buch ist dieses hier:

Geschichte mit Gewicht: Dieses Buch bringt 2 Kilo auf die Waage!

Mein definitiv merkwürdigstes GUTES Buch ist das hier:

Mein merkwürdigstes GUTES Buch – merkwürdige SCHLECHTE Bücher gibt es ja nun zuhauf.

Allerdings könnte es bald von dem hier abgelöst werden:

Dieses Buch meines lieben Kollegen Nikodem Skrobisz ist garantiert merkwürdig und sicherlich gut – sagen zumindest die Rezensionen!! 🙂

Und dann habe ich noch von ganz hinten im Regal mein ältestes, noch existierendes Buch herausgekramt:

Mein ältestes, noch existierendes Buch.

Da wird man ganz nostalgisch …

Süß, oder? 😉

Ja und dann habe ich ja noch – ganz ohne Buch aber immerhin am Welttag des Buches – aus Versehen geheiratet:

😀

 

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