Wundertüte

Kennt Ihr noch diese Wundertüten, die es früher – streng getrennt nach „Wundertüte für Jungen“ und „Wundertüte für Mädchen“, versteht sich – auf Schützenfest und Kirmes und später auch in normalen Geschäften zu kaufen gab?
Zugegeben war der Inhalt oft enttäuschend und auch sein Geld nicht wert. Aber ganz ab und zu gab es dann doch diese eine, wunderbare Wundertüte, in der dieses eine, unglaublich schöne Teil drin war. Und nicht nur das, auch alles andere stimmte: Die anderen Spielsachen, die Süßigkeiten, das Teil zum basteln, es war alles dabei.
Und diese eine, magische, perfekte Wundertüte ließ uns immer wieder eine kaufen und hoffen, nur noch ein einziges Mal die perfekte Mischung zu erwischen …

So eine Wundertüte habe ich jetzt zugeschickt bekommen. Nur, dass diese ohne Kalorien und Sexismus auskommt (hoffe ich zumindest, :D):
Die SPURWECHSEL #4 der phantastischen Asphaltspurenladys!

Und was sich dort alles an literarischen Köstlichkeiten drin verbirgt, seht Ihr hier:

Das nenn ich mal eine gute Füllung, oder? 🙂

Wie bitte? Ich stehe da ja auch drin, sogar zweimal? Jaaaa, schon möglich, *hust*, welch grandioser Zufall!
Scherz beiseite: Ja, ich habe dieses Mal auch mitgemacht bzw. mitmachen dürfen. Einmal mit meinem Minitext zum Thema „Überraschung!“ und dann mit einem Aufsatz mit dem wunderbaren Titel „Ein widerstehliches Angebot“. Darin geht es um nette Menschen mit grandiosen Ideen und warum wir Autoren trotzdem meistens nicht so begeistert davon sind …

Ich habe schonmal über die Asphaltspuren berichtet (und zwar hier: KLICK MICH) und freue mich, es nach der Edition Rucksack auch in das Printmagazin geschafft zu haben. Und das Tolle: Das könnt Ihr auch! Mitmachen kann nämlich jeder; aktuell läuft die Ausschreibung für die SPURWECHSEL #5 zum Thema „Jedoch“. Außerdem suchen die netten Damen auch gerne immer themen- und genreübergreifende Beiträge, schaut einfach mal rein: https://www.asphaltspuren.de/spurwechsel/autoreninfo

Bestellen könnt Ihr die Spurwechsel hier: https://www.asphaltspuren.de/einkaufen/bestellungen?view=form

So. Ich bin dann mal weg, meine Wundertüte auspacken! 🙂

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5 Gedanken zu “Wundertüte

  1. Guten Tag.

    Dank für die interessanten Informationen!
    Inhaltlich sieht das wirklich vielfältig und interessant aus.

    Fast hätte ich mir auch überlegt, in einer der Kategorien mitzumachen, hinsichtlich der Einsendungen.

    JEDOCH
    Es ist dann da immer wieder von Informationen für „Autoren“ die Rede, von Hilfe für „Autoren“, usw.
    Und bei Projekten und Gruppen, die ausschließlich Männer zulassen: kann ich unmöglich mittun.

    Traurig, ärgerlich. Jedoch wahr.

    MfG
    Burkhard Tomm-Bub

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    1. Immerhin, lieber Burkhard, bist Du konsequent – das bewundere ich an Menschen. Jeder von uns tut seinen Teil, die Welt zu verbessern; wenn das der Deine ist, will ich nichts dagegen sagen. 🙂

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      1. Guten Tag Monika.
        Dank für Dein Verständnis.
        In der Regel ziehe ich mit derlei Unverständnis, Zorn und den Vorwurf auf mich, dass ich der wahre Chauvi wäre, da ich die Frauen ja bevormunden will.
        Nun ist es so. In der Tat sehe ich mich als Feminist.
        Aber: hier geht es gar nicht mal darum.
        „Autor“ ist ein Wort, zu dem es ein Femininum GIBT. Z.b. zu „Mitglied“ gibt es keines.
        Sind also nur Männer angesprochen: Autoren. Sind nur Frauen angesprochen: Autorinnen. Sind beide angesprochen: Autorinnen und Autoren oder umgekehrt.
        Das vorliegende Problem liegt also schlicht im richtigen oder falschen Gebrauch der deutschen Sprache.
        Um einen richtigen Umgang sollte sich Jede und Jeder bemühen, finde ich.
        Tut das aber selbst eine literarische Gruppe nicht: ist das für mich nicht verzeihlich.
        Geschieht dies aber bewusst: wird damit auch bewusst eine antifeministische, nicht gendergerechte Attitüde propagiert. Und das verzeihe ich ebenfalls nicht.
        * * *
        Ich nehme mal an, dass Du es nicht böse gemeint hast, daher formuliere ich vorsichtig.
        Du schreibst: „…Jeder von uns tut seinen Teil, die Welt zu verbessern; wenn das der Deine ist, will ich nichts dagegen sagen. …“
        Ich hoffe auch, dass Jede und Jeder (oder: jeder Mensch) das tut.
        „Mein Teil“ ist das aber sicher nicht. Nur ein recht kleines Bruchstück davon.
        Ich bin als ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer, als ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer, etc. „unterwegs“.
        Ich bin nicht zuletzt Hartz IV-Aktivist.
        Und meine Berufswahl als Sozialarbeiter war auch nicht zufällig.
        Weiters bin ich bei Demonstrationen, Veranstaltungen, u.ä. zu diversen Themen dabei. Und einiges andere.
        Viele Gegner versuchen mir vorzuwerfen, ich würde nur den „sprachlichen Blockwart“ spielen, um von den „realen Problemen abzulenken“. Ist nicht so.
        Hier noch einige weitere Beispiele:
        http://www.omniavincitamor.de/42715.html
        In diesem Sinne und
        mfG
        Burkhard Tomm-Bub

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      2. Nein, es war nicht böse gemeint, lieber Burkhard, das hast Du schon ganz richtig erkannt. Auch nicht abwertend, denn ich denke, dass es oft auch auf die vermeintlich „kleinen“ Dinge ankommt. Man kann meiner Erfahrung nach über eine Menge Dinge diskutieren, ohne je zu einem „Ergebnis“ zu kommen; zu oft existieren mehrere „Wahrheiten“ und es kann sein, dass auch unter sehr konträhren Ansichten keine falsche ist. Dein Weg muss nicht der meine sein und anders herum. Wenn Du nun unter „Autoren“ nur Männer angesprochen siehst oder ich mich als Frau mit „Autoren“ auch angesprochen fühle (und fühlen darf!) hat beides seine Berechtigung. Die Sprache ist eine merkwürdige Sache und ich bin sehr gespannt, wie es da weitergeht. Ich bin was dieses Thema angeht recht zwiegespalten und habe keine für mich zufrieden stellende Lösung parat – oder doch? 😉

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