Monika Loerchner

#Buchpassion – Edition: Lieblingsautorinnen und -autoren 29.9.-1.10.2017

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Die liebe Janine vom Literaturblog Kapri-Zioes hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen. Bereits zum zweiten Mal vereint sie BlogerInnen, AutorInnen und Unternehmen unter dem Stichwort #Buchpassion und koordiniert verschiedene, tolle Aktionen rund um die Themen Bücher und lesen.

Nun möchte die liebe Janine also wissen, was ich zum Thema „Lieblingsautorinnen und -autoren“ beizusteuern habe – alles klar! 🙂

Normaler Weise reagiere ich etwas gestresst auf die Frage nach meinem Lieblingsautor oder meiner Lieblingsautorin. Wer mir diese Frage stellt muss damit rechnen, dass ich eine ganze Weile vor mich hingrübele und erst einmal gar keine Antwort geben kann.
Nachdem ich allerdings vor nicht allzu langer Zeit meine LieblingsBÜCHER herausgekramt habe (und zwar hier) dachte ich mir, dass auch die Frage nach den Lieblingsschriftstellern endlich gelöst werden muss. Und zwar dieses Mal methodisch!

Wer sind meine Lieblingsautoren?
Dabei ist meine Methode dieses Mal pragmatischer Natur: Ich werde einfach zählen, von wem ich die meisten Bücher besitze!

… Gut, so einfach ist es dann doch nicht, 😀
Ich teile daher meine Lieblingsautorn und -Autorinnen in 3 Kategorien ein:
1. Offensichtlicher Lieblingsschriftsteller durch Quantität.
2. Offensichtlicher Lieblingsschriftsteller durch Qualität.
3. Offensichtlicher Lieblingsschriftsteller, da ich mir immer wieder (privat oder in einer Bücherei) seine/ihre Werke ausleihe.

Kategorie 1: Von welchen 5 Autoren oder Autorinnen besitze ich die meisten Bücher?
Platz 1: Eindeutig und mit gebührendem Abstand: Robin Hobb (Genre: High-Fantasy)! Ganze 17 (!) Bücher von ihr finden sich in meinem Regal.
Platz 2: Alexander McCall-Smith (Genre: u.A. Botswana-Krimis) und Val McDermid (Genre: Krimis und Thriller) mit jeweils 11 Büchern
Platz 3: Joanne K. Rowling (Genre: Urban Fantasy, Krimi), Tess Gerritsen (Genre: Thriller) und Ernst W. Heine (Genre: Historisches und Bissiges) mit jeweils 10 Büchern.
Platz 4: Terry Pratchett (Genre: Fantasy, Gesellschaftskritisches, Märchen, Britischer Humor) mit 9 Büchern; er steht deshalb auf Platz 4, weil ich deutlich mehr Bücher von ihm kenne und liebe.
Platz 5: Ken Follet (Genre: Krimis, Abenteuer, Historisches) und Madeleine Brent (Genre: Abenteuerliche Liebesromane) mit je 9 Büchern

Kategorie 2: Lieblingsautorien und -Autorinnen, die mich mit nur jeweils einem Buch/einer Reihe hochgradig begeistert haben:
1. Platz: Tamora Pierce mit „Alanna, die Löwin von Tortall“ (All Age-Fantasy)
2. Platz: Charlier/Giraud mit „Blueberry“ (Western-Comic im franko-belgsichen Stil)
3. Platz: Susan Kay mit „Das Phantom“ (Hochspannender, kritischer Roman, der auf dem Phantom-Mythos beruht)
4. Platz: Gerdaldine McCaughrean mit „Lauter Lügen“ (Jugendfantasy, märchenhafte Episoden mit Rahmenhandlung)
5. Platz: Marian Keyes mit „Sushi für Anfänger“ (Lockere Liebesgeschichte mit einigen Lachern)

Kategorie 3 befasst sich mit Schriftstellern, deren Werke ich immer wieder lese, aber eben größtenteils nicht gekauft habe, sondern mir im Familien- und Freundeskreis oder in einer Bücherei ausgeliehen habe. Diese Schriftsteller stehen bei mir für grundsolide Qualität, sind sozusagen mein „Notfallprogramm“: Wenn ich nicht weiß, was ich lesen soll, suche ich mir ein Buch von denen heraus, weil ich ganz genau weiß, dass es toll sein wird, egal, welches Thema darin behandelt wird!
Platz 1: Gaby Hauptmann. Ihr Schreibstil ist gewöhnugnsbedürftig, aber so erfrischend, wie ich mir ein Glas Sekt am frühen Morgen vorstelle, 😀 Manchmal herrlich frivol, manchmal albern, aber immer elegant entlarvt Frau Hauptmann das Witzige, das Sprüchende, das Verkommene, das Gefährliche im Alltag. Herrich aufdeckend, entlarvend, Unterhaltung, wie ich sie mag: Locher und leicht, doch stets mit einer ironischen Note, einem süffisanten Unterton.
Ihr dicht auf denFersen übrigens die wunderbare Kerstin Gier! 🙂
Platz 2: Marion Zimmer-Bradley: Fantasy mit Mittelalter-Verklärungsromatik, Berühmte Sagen neu erzählt, eine ordentliche Portion Feminismus (im guten wie im schlechten Sinn), Science Fiction, Gesellschaftskritik, alles: Von den Darkover-Romanen und -Anthologien bis zu den Nebeln von Avalon, das war eine der ganz Großen! Diese Vorstellungskraft und diese Energie! Ich war und bin nicht mit allen Aussagen einverstanden und so manches Buch war mir zu langatmig. Aber Marion Zimmer-Bradley gehört für mich definitiv ans Firmament des Phantastikhimmels, ich verdanke ihr unzählbare wunderbare Lesestunden!
Platz 3: Dieser Platz geht an die Krimiköniginnen Joy Fielding und Mary Higgins Clark. Tolle, spannende, souverän geschriebene Krimikost, und das seit Jahrzehnten! Verlässlich klasse und jede Leseminuten wert!
Platz 4: Andreas Eschbach ist mit Sicherheit einer der klügsten Köpfe unter den heutigen deutschen Schriftstellern. Außerdem ist er grundsympatisch, schreibt verlässlich souverän über welches Thema auch immer und ist immer wieder für Überraschungen gut. Gekonnt mischt er die verschiedensten Genre wie Krimi, Thriller, Science Fiction und Fantasy miteinander. Der perfekte Tipp gegen Langeweile: Lehrreich, spannend, phantastisch!
Platz 5: Markus Heitz` Ulldart-Zyklus ist aus meinem Leben nicht wegzudenken. Dann wären da noch die Zwergenreihe und die Albae und … und und und. Ein Vielschreiber ist er, der liebe Herr Heitz. Und ein grausamer dazu: wer seine Bücher lesen will, sollte sich nicht zu sehr an diesen oder jenen Protagonisten gewöhnen … Interessant, teilweise mit einem tollen Humor und/oder einer interessant-ironischen Weltsicht. Lohnt sich immer!*
(*Sofern man die vielen Toten verkraftet)

Ich danke Dir, liebe Janine, für diese spannende Aufgabe! Und jetzt gehe ich schmökern, wer sonst noch alles eine Auswahl an Lieblingsautoren und -Autorinnen getroffen hat – ich bin gespannt! 🙂

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