Comic Con Germany

Am 1. und 2. Juli fand in Stuttgart zum zweiten Mal die Comic Con Germany statt – und ich war dabei!

Immer eine gute Lektüre, auch bestens geeignet für längere Zugfahrten: Die QWERTZ, Mitgliederzeitung des BVjA. Voller Freude entdecke ich hier die Vorstellung des Buches „Crackrauchende Hühner“ meines lieben Kollegen Nikodem Skrobisz aka Leveret Pale.

Es war toll!
Zugegeben auch stressig: Samstags nach Stuttgart, Sonntag dann auf die Messe und anschließend Heimfahrt. Aber es hat sich gelohnt!
(Gelernt: Die Sparpreise der Deutschen Bahn gelten sind zwar ab 180 Tage im Voraus buchbar, es gibt aber keine Garantie, dass sie noch zur Verfügung stehen, wenn man dann im Reisebüro steht und sein Ticket dort kaufen möchte.)

Das alles gab es in Halle 3 zu sehen. Mittendrin der Acabus Verlag. 🙂

Ich bin ja nun wirklich kein StarWars-Fan (im Gegenteil: irgendwie verwirrt mich das alles), aber die vielen Aufbauten aus dem StarWars-Universum waren schon extrem cool.

Den kenne sogar ich. Und nein, ich habe mich NICHT dazugelegt. Andere aber schon, 😀
Man hängt so rum …
… macht einen kleinen Ausritt …
… trinkt einen Kaffee …
… schaut hier und da vorbei ..
… und hoffe, dass es diese hier …
…. und diese hier …
… und vor allem auch diese hier gut mit einem meinen.

Ebenfalls grandios war die LEGO® Modellausstellung auf der Con da waren so viele tolle Sachen bei, die kann ich hier garnicht alle zeigen. Daher hier nur eine kleine Fotoauswahl (leider konnte ich bei den meisten Bildern aufgrund des Andrangs nicht gut fotografieren, wer die Sachen gebaut hat):

Ein abgestürzter Sternenzerstörer auf dem Wüstenplaneten Jakku. Bauzeit: Ca. 5 Monate. Anzahl der Steine: Ca. 12.000. Erbauer: Kevin Deutsch. Wahnsinn!
Der KWIK-E-MARKT. Ich stehe auf die liebevollen Details! 🙂
DAS nenne ich mal einen Eispalast! (Und ich will nicht wissen, wie viel das gekostet hat …)
Valar Morghulis. Inklusive Elektrik übrigens, da hat sich jedes noch so kleine Türmchen gedreht – klasse!
Wahnsinn, oder?
Total genial! Danke, Steffen Rau! 🙂
Ebenfalls von Steffen Rau. Wie hält sowas?
Das könnten wir eigentlich mal nachbauen.

Wie auch in Leipzig gab es hier jede Menge Cosplayer, Supehelden und Co.:

Eine Ghostbusters-Familie – wie cool ist das denn? 🙂 Und passend dazu:
Die vielleicht chronisch missverstandenste Filmfigur …
Erwischt worden …. von Mr. Captain Jack Sparrow. 🙂
Eine wunderschöne Elbin.
Teambesprechung. 😀
Überhaupt nicht böse, sondern seeehr nett: Malefiz.
Ich möchte nicht wissen, wie die Person in diesem Kostüm geschwitzt haben muss …

Zwischendurch hieß es dann aber auch: Arbeiten! In diesem Fall: Am Verlagsstand Bücher signieren, 😀

An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Anna, die vor mir und nach mir da war und sich hoffentlich über die Widmung freut, und an Natascha und Laura – wer darf denn jetzt zuerst lesen? 😉

Es ist immer toll, die netten Leute vom Verlag zu treffen.

Der wunderbare Björn Bedey.
Die liebe Daniele Sechtig.

Und natürlich waren auch jede Menge Stars vor Ort, frisch aus den USA oder sonstwoher importiert, 😀
Die ließen sich Fotos natürlich gut bezahlen. Schade, dass einige kurzfristig abgesagt hatten; vor allem die Absage von Game of Thrones-Star Lena Headey war für viele eine Enttäuschung.

Der Joker nebst Braut.

Thema Fan: Auch ich war nicht nur beruflich auf der Con, sondern auch mit einem gewissen Privatinteresse: DIRK BENEDICT war da!!!!
Ich habe bis zur letzten Minute die Daumen gedrückt, dass er nicht absagt, und tatsächlich: Das Glück war mir hold! 🙂
Ja, ich weiß: Es gibt tatsächlich Menschen, die jetzt nicht wissen, wer das ist. Auch dann nicht, wenn ich seinen berühmtesten Rollennamen nenne: Templeton „Face“ Peck.
So ist das eben, wenn man älter wird, 😀
Macht nichts. Als riesiger A-Team-Fan der ersten Stunde (bzw. der ersten in Deutschland ausgestrahlten Folge) war ich hochbegeistert, als ich durch Zufall erfuhr, dass Herr Benedict nach Deutschland kommt. Er war da und ich habe mir ein Autogramm geben lassen und selbstverständlich auch ein Foto mit ihm zusammen machen lassen. Herr Benedict war sehr nett, gut gelaunt und herzlich – klasse! 🙂
(Wer sich jetzt wundert, was der Darsteller einer Actionserie auf einer ComicCon macht: Dirk Benedict spielte unter Anderem auch den Lieutenant Starbuck in der Serie „Kampfstern Galactica„.)

Das Essen war klasse, die Stimmung war trotz stickiger Luft toll. Es waren viele Kinder da, alle hatten Spaß und ich habe mir drei neue Comic-Schätzchen gegönnt. Ein besonderes Highlight war das „Panel“ von Demore Barnes und Ricky Whittle. Ich kannte keinen der Beiden bisher, aber anscheinend handelt es sich bei Ricky Whittle um einen Darsteller der Serie „The 100„. Angelockt hatte mich das wirklich sehr laute Publikumslachen, ich war neugierig! Also schlich ich mich zur Bühne, freute mich, dass ich mal sitzen konnte und lauschte eher halbherzig dem, was die beiden jungen Herren da von sich gaben.
Zu meiner Überraschung und Freunde konnte ich fast alles verstehen, was die Schauspieler erzählten – und kam aus dem Lachen nicht mehr heraus! Vor allem Herr Whittle hat einen genialen Sinn für Humor – und kann jeden Batman imitieren -, es war einfach genial. Wer also mal die Chance hat, den jungen Mann live zu treffen. Das macht Laune! 🙂
(Gelernt: Ein „Panel“ ist eine Veranstaltung, bei der ein Star aus dem Nähkästchen plaudert und Fragen der Fans beantwortet.)

Die Bühne im Atrium, morgens direkt vor Einlass.

Es gab Comics, Bücher, Merchandiseartikel in allen erdenklichen Farben, Formen und Funktionszwecken, Bautische, Stöberecken, eine Kostümreparierstation, und, und, und. Besonders toll: Es waren viele Zeichner anwesend, bei denen man Unikate erwerben und ihnen beim zeichnen zuschauen konnte. Klasse!
(Ich geriet stark in Versuchung, mir ein Buch vom großartigen Joscha Sauer zu kaufen und signieren zu lassen, aber mir war die Schlange zu lang.)

Meinen herzlichen Dank an das Organistaionsteam der ComicCon, den freundlichen Malteserleuten, die mir nicht einfach nur ein Pflaster gegeben haben, dem Messecatering für eine wirklich ordentliche Essensportion, meinem lieben Chef Björn Bedey und meiner lieben Programmchefin Daniela Sechtig, die fleißig meine Bücher verkauft haben (und mir erlaubt haben, meinen tonnenschweren Rucksack am Acabus-Stand zu parken) und allen, die mitgemacht, mitgelacht, sich verkleidet und diesen Tag so unvergessen gemacht haben! 🙂

Hier noch mein zweitliebstes Messefoto – wenn mir mal jemand eine Freude machen möchte, muss er mir bloß eins dieser Schätzchen schenken, 😉

Hört es jemals auf?

Ich bin bereits seit einigen Jahren in einem Schriftstellerforum unterwegs. Das ist ganz wunderbar, denn machen wir uns nichts vor: Wenn man wie ich auf Alpha-Beta-Dingsda-Testleser verzichtet, ist schreiben eine einsame Sache.
Das Deutsche Schriftstellerforum (DSFo) bietet mir die Möglichkeit, mich mit Kollegen und Kolleginnen zu bereden, Erfahrungen auszutauschen, Probleme zu diskutieren, sich gegenseitig bei Recherchen zu helfen und, und, und.
(Es gibt einige Foren für (angehende) Autoren, ich kenne nur das DSFo und bin dort überwiegend glücklich, aber ich schätze, jeder muss für sich selbst das richtige Forum finden; eine kleine Liste gibt es hier: http://www.autoren-im-web.de/123-die-wichtigsten-autoren-autoren/)

Schon mehrfach sind mir dann auch „im wahren Leben“ die Kollegen und Kolleginnen in Form ihrer Bücher begegnet: In Buchgeschäften, in Supermärkten usw. Das fand ich jedes Mal toll und habe dann voller kollegialer Euphorie und Mitfreude Fotos des jeweiligen Buches gemacht und dem jeweiligen Verfasser mit Orts- und Zeitangabe und jeder Menge Smileys geschickt.

Die Antwort des wohl „prominentesten“ dieser Kollegen lautete: „Bitte nicht schon wieder!!!!!“

Tja, was soll ich dazu sagen?

Das hier: Liebe Leute, wenn Ihr mein Buch irgendwo entdeckt, freue ich mich sehr, wenn Ihr mir ein Bild davon schickt! Es kann sein, dass ich nach dem trillionensten Bestseller so abgestumpft bin, dass ich mich nicht mehr darüber freue, sondern nur noch genervt bin , aber … nein, ich denke, das wird nie passieren, 😀

Und weil`s einfach soooo schön ist, hier noch mein „Baby“ bei zwei besonders netten Damen in der wohl schönsten Umgebung der Welt: Buchgeschäften! 🙂

Die wunderbar freundliche Frau Ellinhaus-Rademacher von der Bücherstube Ellinghaus und mein Buch.
Die Bücherstube ist der Wahnsinn: Eine unglaublich bunte Vielfalt an Literatur, eine unglaubliche Menge auch, klasse, dazu Betreiber, die Bücher lieben und zu jedem Genre Empfehlungen geben können. Und ja: Man findet hier BÜCHER, und keinen Schlüsselanhängerfrühstücksbrettchenglückssteinradiergummischnickschnack – herrrlich!

Herrlich knarrende Holzdielen und Regale, die die Zeiten biegen: In der Ritterschen Buchhandlung wirft die wunderbar fröhliche Frau Risken einen Blick in mein Buch. :-))))
Gut, dass ich mit meinem Mann dort gewesen war – ich hätte mich sonst mit einem Buch hinter einem der Regale versteckt, hätte mich abends einschließen lassen und mich häuslich eingerichtet … 😀

Vielen lieben Dank an die Bücherstube Ellinghaus und die Rittersche Buchhandlung für die tolle Unterstützung! 🙂

Meine erste Lesung im Second Life

Letzten Sonntag war es dann so weit: Nach einem letzten Soundcheck mit Thorsten saß ich gespannt vor meinem Computer, den Blick auf die wunderbare SecondLife-Landschaft, die liebevoll unter anderem mit riesigen Hexenherzbüchern verziert war und hibbelte der Ankunft meiner lieben Zuhörer entgegen. Und die kamen. Nach und nach füllten sich die Plätze und ich war schwer begeistert: Ich hatte nicht erwartet, dass so viele Leute kommen würden!
Witzig ist das im SecondLife: Man kann miteinander sprechen – was in meinem Fall bedeutet, dass man einfach so in den leeren Raum spricht und sich ein bisschen so fühlt, als würde man ein Selbstgespräch führen – oder eben chatten. Mitlesen und -hören kann anscheinend jeder, der sich in der Nähe befindet. Also ungefähr so wie im wahren Leben auch. Skurril.

Überhaupt war mir die Situation sehr befremdlich, dass da all diese netten Menschen saßen und mich hören konnten, selbst aber nichts sagten. Gut, wenn man eine Lesung hält ist das der Idealfall, 😀 Dennoch bat ich aus diesem Grund die netten Zuhörer, mir doch bitte einmal „Hallo“ zu sagen. Und das taten sie: Via Mikrofon und Chat. Ich habe mich sehr darüber gefreut! Überhaupt waren die alle so nett, klasse! Nach jedem vorgelesenen Abschnitt gab es Applaus und Lob, das hat mich sehr überrascht.

Sowieso war die Stimmung sehr herzlich und gut gelaunt. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Wie immer gab es den ein oder anderen Verhaspler, aber das passiert eben, davon darf man sich nicht unterkriegen lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass der liebe Thorsten bei einer Textstelle mitgelesen hat. Und schon träume ich von „Eisiger Zorn – Das Hörspiel“, 😀 Organisatorisch sah das Ganze übrigens so aus: Es hieß, ich hätte eine Stunde Zeit, solle also wegen Zeitabzug für Plaudereien, Nachfragen etc. Texte für eine Dreiviertelstunde vorbereiten. Das hatte ich so ungefähr, das sah dann so aus:

  1. Seite 22 (Annalen), 0,5 Seiten, 1 Minute
  2. Seite 8-10 oben (Anfang), 2 Seiten, 4 Minuten
  3. Seite 26-30 (Richard), 4 Seiten, 8 Minuten
  4. Seite 41-42 Mitte + Ende (Mojserce), 1,5 Seiten, 3 Minuten
  5. Seite 246 Mitte – 251 Mitte (Im Gasthof), 4,5 Seiten, 9 Minuten
  6. Seite 92-103 (Glennas Geschichte), 10,5 Seiten, 21 Minuten

(Wie man gute Textstellen zum Vorlesen findet, erzähle ich in einem anderen Beitrag.)
Die Chronologie der letzten beiden Szenen ist aus dem Grund vertauscht, weil ich die 5. Textstelle unbedingt drin haben wollte, da mich dabei wie gesagt Thorsten unterstützt hat. Glennas Geschichte dagegen ist zweifellos spannend und tragisch, aber eben auch von der Seitenlänge her ein ganz schöner Brocken. Ich entschied also, spontan zu entscheiden, ob ich sie noch lesen werde oder nicht.
Es kam dann zu einem „oder nicht“.
Auch die erste Textstelle kam nicht zum Einsatz, da ich fast alles, was darin vorkommt, schon in der Anfangsplauderei mit Thorsten erzählt habe. Dafür habe ich Textstelle 3 aus Versehen 3 Seiten zu früh begonnen, weil ich noch eine Markierung aus einer vorherigen Lesung im Buch kleben hatte.
Aber auch von solchen spontanen Änderungen darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich bin zwar großer Fan sorgfältiger Planung, aber alles kann man nun auch nicht vorhersehen, dafür sind wir alle zu sehr Mensch.
Nach der Lesung an sich gab es noch ein paar Fragen. Es macht mir jedes Mal großen Spaß, die zu beantworten, ich fühle mich dann wie eine frischgebackene Mutter, die am liebsten den ganzen Tag über ihr Baby reden könnte, 😀
Ich habe mich sehr gefreut, wie toll das alles abgelaufen ist. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Thorsten Küper für die Einladung und Anleitung, bei Barlok Barbosa für das wunderbare Bühnenbild und bei allen Zuhörern und Zuhörerinnen, die ich nicht alle beim Namen kenne. Es war mir eine ganz wunderbare Erfahrung, im SecondLife zu lesen. Das können wir gerne wiederholen! 🙂

So eine tolle Atmosphäre, so eine freundliche, höfliche, charmante und warmherzige Zuhörerschaft – einfach toll!
Und weil das so schön war, gibt es hier noch ein paar Bilder für Euch; mehr Bilder findet Ihr auch noch auf dem Blog des lieben Burkhard unter http://buktomblog.blogspot.de/2017/05/alle-frauen-sind-hexen-lesung-in-sl-mit.html

Ein Platz inmitten eines Waldes. Ein uriger Gasthof. Wir sitzen draußen, es wird bereits dunkel.
So viele Menschen! Ich sitze auf meinem rosafarben bezogenen Stuhl und Staune, während ich gleichzeitig daheim auf meinem schwarzen Drehstuhl sitze und staune. 😀
Rechts von mir der wunderbare Thorsten Küper, links von mir die liebe Kollegin Regina Schleheck, die nach mir gelesen hat.
Diese riesigen Hexenherzbücher – klasse! 🙂
Und da bin ich bzw. mein Helena-Avatar. Lesend. Das sieht merkwürdig aus, hat aber Ähnlichkeit mit mir, wenn ich zuhause auf dem Sofa rumlümmele und lese, 😀