Die Leipziger Buchmesse 2018, Teil 2

Die Messe war am Sonntagmorgen so, wie ich sie bereits zweimal erlebt habe: Morgens angenehm leer, dann mit einem Mal richtig voll, wuselig und großartig!

Sonntagmorgens, halb Zehn in Deutschland …

Dieses Jahr habe ich allerdings weniger Bilder gemacht und mich mehr aufs Buchstöbern verlegt. Viel Zeit hatte ich ja leider nicht – dadurch, dass ich nur einen halben Messetag vor Ort sein konnte, habe ich es leider nicht geschafft, eine ganze Menge netter Menschen zu treffen bzw. mich überhaupt mit ihnen zu verabreden.

Zu meiner großen Freude traf ich aber meine liebe Kollegin, die wunderbare und überaus erfolgreiche Autorin Astrid Korten auf dem Weg zur Tolino-Bühne.

Außerdem traf ich noch zwei Kolleginnen, die ebenfalls auf der Read&Greet-Bühne Lesungen hatten. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim BVjA und vor allem bei Dir, lieber Tobias Kiwitt, für die tolle Vermittlung und überhaupt die ganze Arbeit und das unermüdliche Engagement für uns Autoren danken! 🙂
Leider habe ich es nicht geschafft, am Stand vorbei zu kommen …
Tobias Kiwitt ist übrigens nicht nur Vorstandssprecher des BVjA, sondern auch Inhaber der Anwaltskanzlei „Medi:Res“, einer Kanzlei für Medizinrecht, Medienrecht und Mediation.

Das hier ist meine liebe Kollegin Jana von Bergner, die aus ihrem bereits fünften Buch las.

Eine Leseprobe zu ihrem Liebesdrama „Keiner trennt uns“ findet Ihr hier: http://www.janavonbergner.com/leseprobe-zu-keiner-trennt-uns/

Ebenfalls bei meiner Lesung zugegen war die Autorin Iris Fox (Iris, ich hab ja die ganze Zeit gerätselt, woher ich Dich kenne … Kann es sein, dass wir uns letztes Jahr vorm Meet&Greet begegnet sind ?), die aus ihrem Buch „Just one dance“ vorlas.

Worum es in der Liebesgeschichte zwischen Lea und Aiden genau geht, erfahrt ihr hier:  http://forever.ullstein.de/ebook/just-one-dance/

So eine schöne Lesung, hat Spaß gemacht! 🙂

Leider konnte ich nicht bleiben, um den Damen zuzuhören, denn ich musste schon wieder weiter.
Nach einem kleinen Plausch mit einer sehr netten jungen Dame vorm Meet&Greet-Raum (Ich habe leider Deinen Namen vergessen, aber ich drücke Dir die Daumen!) holte ich auch schon meinen lieben Kollegen Michael ab (siehe vorheriger Beitrag) und es hieß Mittagessen.

Daher komme ich nun zu all den wunderbaren, phantastischen Menschen, mit denen ich mich dieses Jahr leider nicht verabreden konnte und denen ich leider auch nicht zufällig über den Weg gelaufen bin. Nächstes Jahr habe ich wieder mehr Zeit, dann holen wir das nach! 🙂
– Meine liebe Kollegin Nicole Böhm. Sorry, ich wollte Dich eigentlich „besuchen“, aber es passte einfach nicht. Nächstes Jahr, OK?
So wie ich Dich kenne warst Du sowieso von zahlreichen Fans umringt. 🙂
– Die wunderbare Kia Kahawa. Wenn einer Messestress kennt, dann Du. 🙂  Kia hat sich übrigens im Gegensatz zu mir jede Menge Fachvorträge und Diskussionen angehört – und sie freundlicher Weise auf ihrem Blog zusammengefasst (und intelligent kommentiert)! Vielen Dank dafür! 🙂
Zu den sehr lesenswerten Beiträgen geht es hier entlang: http://www.kiakahawa.de/blog/
– Meine liebe Kollegin Gabriele Albers, die so beschäftigt war, ihren (hamburger) Debütroman, die gesellschaftskritische Dystopie „Nordland“ vorzustellen, dass wir uns garnicht gesehen haben. Liebe Gaby: Ich erwarte selbstredend eine persönliche Buchübergabe, gelle? Gerne wieder beim Frühstück 🙂
– Meine liebe Leserin, die Buchbloggerin Michèle Linzel, die ich aber ganz ganz dringend nächstes Jahr auf der Buchmesse treffen werde. Sie ist nämlich für meinen nächsten Roman „Hexenherz – Glühender Haß“ sehr, sehr wichtig …
– All meine lieben, phantastischen, verrückten, kreativen, liebenswerten und genialen Kollegen und Kolleginnen aus dem DSFo – nächstes Jahr komme ich zum Treffen, habe schon Vorsorge getroffen! 🙂

Fotos habe ich dieses Jahr kaum gemacht, aber es waren wieder zig bildschöne Cosplayer und anderweitig gewandeten Menschen da, echt klasse! Wer ein paar tolle Kostüme sehen möchte, kann ja in meinen Beiträgen der Vorjahre stöbern. 🙂
Zur Leipziger Buchmesse 2016
Zur Leipziger Buchmesse 2017

Aufgrund des Zeitmangels – und weil ich den Splitter-Verlag irgendwie nicht im Ausstellerverzeichnis gefunden habe – fiel meine „Messebeute“ dieses Jahr auch recht gering aus.

Sherlock Holmes – Societey – Band 1“ von Sylvain Cordurié (Autor), Stéphane Bervas (Zeichner) und Eduard Torrents (Zeichner).
Mein Fazit nach dem ersten Lesen: Toll gezeichnet, genau die Mischung aus Details und Ausdruck, die ich mag, klassisch eben!
Man merkt der Geschichte an, dass sie eine eigene Autorin hatte (Es gibt  Comics und Graphic Novels, bei denen sich die Zeichner auch als Autoren versuchen; das geht nicht immer gut und man erhält leider oft einen phantastisch gezeichneten, aber schlecht geskripteten Comic.), wenn sie auch fast ein wenig überladen war …
Eine sichere, solide Wahl und ein Kauf, den man sicher nicht bereut. 🙂

Kill or be killed“ von Ed Brubaker, Sean Ohillips und Elisabeth Breitweiser.
hier ist der Zeichenstil eigenwilliger (Man frage mich bitte nicht nach Fachbegriffen bezüglich der Stilrichtungen, da kenne ich mich so garnicht aus.), was den Band mutiger, aber auch gewöhnungsbedürftiger macht. Viele tiefe, harte Schatten und Schnitte.
Ein Comic wie eine düstere Neuverfilmung. Es ist Geschmackssache, ob man mit dem Stil etwas anfangen kann. Ich kann es glücklicher Weise und freue mich schon auf den nächsten Band!

In den „Nachwehen“ dieser Käufe habe ich dann noch online den zweiten Band von „Mezolith erstanden, dessen Vorgänger „Mezolith 1“ mich letztes Jahr bereits begeistert hat. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil: Bei jedem durchblättern entdecke ich neue Details in den Panels (Bildern). Großartig! 🙂

Auch außerhalb des gedruckten oder gezeichneten Worten fanden sich zahlreiche Schätze auf der Messe, wie etwa diese geniale Steampunk-Maske:

Es war stressig, hektisch, schneechaotisch und toll! Ich freue mich bereits jetzt aufs nächste Jahr, wenn ich mehr Zeit haben werde.
Und die Zeit bis dahin vertreibe ich mir mit Büchern meiner lieben Kollegen und Kolleginnen – ganz oben auf der Liste stehen „Nordland“ und „13 – Die Anstalt“ – und natürlich mit meinen eigenen Projekten.

Und für alle, die jetzt traurig sind, nicht dabei gewesen zu sein, habe ich noch einen ganz besonderen Tipp:


Meine liebe Kollegin Sabrina Wolv las auf nur auf der Fantasy-Leseinsel aus ihrem Buch „Die Lichtbringer – Nummer 365“; den Podcast dazu findet ihr hier: https://voicerepublic.com/talks/nummer-365

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Die Phantastika 2017 in Oberhausen

Schön war`s.
Mächtig gespannt erreichte ich am Sonntag Mittag das freundliche Parkhaus neben dem Phantastika-Gebäude. Kaum aus dem Parkhaus stieß ich auch schon auf eine Gruppe eifriger Schwertkämpfer um GoT-Star Ian Beattie. Der sah zugegeben so gar nicht nach Hollywood-Glamour, sondern ziemlich zerzaust aus, aber nach anderthalb Tagen Schwertkampftraining darf man das auch sein!
Gerade zückte ich mein Handy und durchforstete mein Gedächtnis, ob ich jetzt ein Foto machen darf oder nicht, als ich einen anderen Prominenten erblickte, der sich gerade anschickte, den VIP-Eingang zur Phantastika zu benutzen:

Da ich (noch nicht) so prominent bin wie der liebe und leicht gestörte Bernd, mussten wir einmal rum um das Gebäude.

Ein aufgeblasener Astronaut. Warum auch immer.

Drinnen bekamen wir dann unsere goldenen Eintrittsbändchen und machten uns auf Entdeckungstour. Das Congresszentrum ist – um es mal so auszudrücken- interessant aufgebaut. Überall Wege, Winkel, Treppen, Ecken. Und fast überall Stände, an denen man beim ersten Mal vorbei gegangen ist. Oder beim zweiten Mal. Und huch, da hockt ja auch noch einer!
Mein Mann hat mit von einer StarWars-Ecke berichtet, die ich nie zu Gesicht bekommen habe, und die Jungs und Mädels von John Sinclair – jetzt gibt es „Johnny Sinclair„, wie genial ist das denn??? – habe ich auch erst entdeckt, als sie schon am einräumen waren.

„Johnny Sinclair“ für Kinder ab 10 – Wie genial ist denn das??? … obwohl ich in dem Alter schon die „richtigen“ gelesen habe, *räusper*

Überhaupt herrschte am Sonntag Nachmittag schon ziemliche Aufbruchstimmung. Kein Wunder, bei dem schönen Wetter zog es viele Menschen ins Freie. Die Phantastika war am Samstag weitaus besser besucht, so habe ich mir sagen lassen. Aber ich fand, dass sich das Ganze auch so sehen lassen konnte. Die Besucher verkleckerten sich eben nur über eine riesige, höchst verwinkelte Anlage.
Wer gerne Ian Beattie in Aktion, unfassbar geniale Steampunkkostümierte und noch mehr tolle Bilder vom Samstag sehen möchte, kann das unter Anderem hier tun: http://www.the-anna-diaries.de/2017/09/08/phantastika-2017-ein-phantastischer-auftakt/

Die Verleihung des Deutschen Phantastikpreises am Samstag Abend haben wir natürlich nicht mitbekommen, ebensowenig die anderen tollen Programmpunkte und Veranstaltungen (eine Liste mit allen Highlights findet Ihr hier: http://www.phantastika.de/index.php/de/attraktionen. Übrigens war auch Wolfgang Hohlbein da. Ich wiederhole: WOLFGANG HOHLBEIN!!!!!). Meine Zeit in Oberhausen war leider stark begrenzt und bis auf einen kurzen Stop in oben erwähnter Show beließ ich es dieses Mal dabei, einfach nur durch die Gänge zu schlendern, zu gucken, zu staunen (die Leute in den Steampunk-Kostümen waren der HAMMER!) und hier und da zu plaudern.

Der wunderbare Matthias Teut, der es mit dem Auftakt seiner High-Fantasy-Trilogie „Erellgorh – Geheime Mächte“ als Selfpublisher ganz allein (!) bzw. mit Hilfe seines Mannes auf die Shortlist des Deutschen Phantastikpreises geschafft hat! Matthias` Bücher stehen bei mir ganz oben auf der Wunschliste – und eine dieser genialen Karten schwatze ich ihm dann auch noch ab! 🙂

Besonders gefallen haben mit die unzähligen, liebevollen Details (und das Catering). Man merkte an jeder Ecke, dass das Phantastika-Team viel Herzblut in Organisation und Ausstattung der Con gelegt hatte. Allein die verschiedenen Tischhussen, die die wahnsinnige Bandbreite der Phantastik abbildeten – toll!

Oder die Spieltische:

Oder die Prominenz überall:

Ich könnte hier 100 Bilder posten, aber das würde den Rahmen sprengen. Daher beschränkt ich mich auf ein paar und empfehle jedem, nächstes Jahr selbst vorbeizuschauen.

Viele gruselige, grausame, romantische und erschreckend realistische Figuren, Puppen und Masken konnten bestaunt werden.
Eine Marslandschaft. Per Fernsteuerung konnte man einen kleinen Mars-Rover lenken, der wiederum (Monitor ganz links im Bild) Kamerabilder lieferte. Witzig.

Besonders gefreut habe ich mich, unter den Angehörigen der Verlagslandschaft bekannte und für mich neue Gesichter zu entdecken. So etwa die liebe Kollegin Katharina Gerlach, die mit ein paar Gleichgesinnten Autoren und Autorinnen den Quindie-Stand betrieb.

Natürlich war ich auch am Acabus-Stand – an dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank an Björn Bedey und Daniela Sechtig für ihren tollen und wie immer gut gelaunten Einsatz für uns! 🙂

Ich habe mein „Baby“ besucht …

Ob mir dieser Anblick jemals langweilig wird? 😉

… mit netten Kollegen und Kolleginnen geplaudert, wie etwa der wunderbaren Fabienne Sigmund

Ja und dann waren da natürlich noch meine lieben Kollegen, mit denen ich das Privileg hatte, eine Lesung abhalten zu dürfen:

Der liebe Markus Walther machte den Anfang und entführte uns nicht nur in das Antiquariat von Herrn Plana, sondern auch in eine andere Welt, das Buchland:

Er schreibt und liest nicht nur toll, er hat auch einen eigenen YouTube-Kanal. Hier findet Ihr Markus` Video zur Phantastika: https://www.youtube.com/watch?v=tB1xJxJuMTE

Nach Markus war ich an der Reihe zu lesen:

„Stellen Sie sich vor, die Inquisition hätte damals Recht gehabt und es hätte tatsächlich Hexen gegeben. Nur wäre das gar nichts Ungewöhnliches, Außergewöhnliches .. Stellen Sie sich vor, JEDE Frau wäre eine Hexe, die Magie in ihr müsste nur geweckt werden … Stellen Sie sich vor, dieses Geheimnis wäre 1466 gelüftet worden … Helenas Geschichte startet 550 Jahre später, im Jahr 2016.“ Hexenherz – Eisiger Zorn

Die letzte Lesung hielt dann Carl Wilckens mit seinem unfassbar spannendem Debüt über einen Bürgerkriegshelden, der jahrelang im Untergrund einer schwimmenden Insel alles tat, was man tun muss, um in einer Drogenhölle, die kein Sonnenlicht kennt, zu überleben, während ein Voodoo-Mann mit sprechenden Schrumpfköpfen seiner Schwester nachstellt …
Klingt total abgedreht? Ist es auch! Und absolut genial! Lieber Carl, ich warte auf den nächsten Teil!!!

Er ist so nett, aber sein Buch würde ich meinen Kinder trotzdem erst ab 16 erlauben … War wieder mal schön, Dich zu treffen, lieber Carl! 🙂

Es hat mir wirklich gut auf der Phantastika gefallen! Ja, 18 Euro Eintritt sind happig, aber wenn man bedenkt was alle an Programmpunkten geboten wurde, hat das auch seine Berechtigung. Und es gab GRATISHEFTCHEN!!!!! 🙂
Ich freue mich auf jeden Fall, dabeigewesen zu sein und hoffe, man sieht sich nächstes Jahr wieder! 🙂

Comic Con Germany

Am 1. und 2. Juli fand in Stuttgart zum zweiten Mal die Comic Con Germany statt – und ich war dabei!

Immer eine gute Lektüre, auch bestens geeignet für längere Zugfahrten: Die QWERTZ, Mitgliederzeitung des BVjA. Voller Freude entdecke ich hier die Vorstellung des Buches „Crackrauchende Hühner“ meines lieben Kollegen Nikodem Skrobisz aka Leveret Pale.

Es war toll!
Zugegeben auch stressig: Samstags nach Stuttgart, Sonntag dann auf die Messe und anschließend Heimfahrt. Aber es hat sich gelohnt!
(Gelernt: Die Sparpreise der Deutschen Bahn gelten sind zwar ab 180 Tage im Voraus buchbar, es gibt aber keine Garantie, dass sie noch zur Verfügung stehen, wenn man dann im Reisebüro steht und sein Ticket dort kaufen möchte.)

Das alles gab es in Halle 3 zu sehen. Mittendrin der Acabus Verlag. 🙂

Ich bin ja nun wirklich kein StarWars-Fan (im Gegenteil: irgendwie verwirrt mich das alles), aber die vielen Aufbauten aus dem StarWars-Universum waren schon extrem cool.

Den kenne sogar ich. Und nein, ich habe mich NICHT dazugelegt. Andere aber schon, 😀
Man hängt so rum …
… macht einen kleinen Ausritt …

… und vor allem auch diese hier gut mit einem meinen.

Ebenfalls grandios war die LEGO® Modellausstellung auf der Con da waren so viele tolle Sachen bei, die kann ich hier garnicht alle zeigen. Daher hier nur eine kleine Fotoauswahl (leider konnte ich bei den meisten Bildern aufgrund des Andrangs nicht gut fotografieren, wer die Sachen gebaut hat):

Ein abgestürzter Sternenzerstörer auf dem Wüstenplaneten Jakku. Bauzeit: Ca. 5 Monate. Anzahl der Steine: Ca. 12.000. Erbauer: Kevin Deutsch. Wahnsinn!
Der KWIK-E-MARKT. Ich stehe auf die liebevollen Details! 🙂
DAS nenne ich mal einen Eispalast! (Und ich will nicht wissen, wie viel das gekostet hat …)
Valar Morghulis. Inklusive Elektrik übrigens, da hat sich jedes noch so kleine Türmchen gedreht – klasse!

Total genial! Danke, Steffen Rau! 🙂
Ebenfalls von Steffen Rau. Wie hält sowas?
Das könnten wir eigentlich mal nachbauen.

Wie auch in Leipzig gab es hier jede Menge Cosplayer, Supehelden und Co.:

Zwischendurch hieß es dann aber auch: Arbeiten! In diesem Fall: Am Verlagsstand Bücher signieren, 😀

An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Anna, die vor mir und nach mir da war und sich hoffentlich über die Widmung freut, und an Natascha und Laura – wer darf denn jetzt zuerst lesen? 😉

Es ist immer toll, die netten Leute vom Verlag zu treffen.

Der wunderbare Björn Bedey.

Und natürlich waren auch jede Menge Stars vor Ort, frisch aus den USA oder sonstwoher importiert, 😀
Die ließen sich Fotos natürlich gut bezahlen. Schade, dass einige kurzfristig abgesagt hatten; vor allem die Absage von Game of Thrones-Star Lena Headey war für viele eine Enttäuschung.

Thema Fan: Auch ich war nicht nur beruflich auf der Con, sondern auch mit einem gewissen Privatinteresse: DIRK BENEDICT war da!!!!
Ich habe bis zur letzten Minute die Daumen gedrückt, dass er nicht absagt, und tatsächlich: Das Glück war mir hold! 🙂
Ja, ich weiß: Es gibt tatsächlich Menschen, die jetzt nicht wissen, wer das ist. Auch dann nicht, wenn ich seinen berühmtesten Rollennamen nenne: Templeton „Face“ Peck.
So ist das eben, wenn man älter wird, 😀
Macht nichts. Als riesiger A-Team-Fan der ersten Stunde (bzw. der ersten in Deutschland ausgestrahlten Folge) war ich hochbegeistert, als ich durch Zufall erfuhr, dass Herr Benedict nach Deutschland kommt. Er war da und ich habe mir ein Autogramm geben lassen und selbstverständlich auch ein Foto mit ihm zusammen machen lassen. Herr Benedict war sehr nett, gut gelaunt und herzlich – klasse! 🙂
(Wer sich jetzt wundert, was der Darsteller einer Actionserie auf einer ComicCon macht: Dirk Benedict spielte unter Anderem auch den Lieutenant Starbuck in der Serie „Kampfstern Galactica„.)

Das Essen war klasse, die Stimmung war trotz stickiger Luft toll. Es waren viele Kinder da, alle hatten Spaß und ich habe mir drei neue Comic-Schätzchen gegönnt. Ein besonderes Highlight war das „Panel“ von Demore Barnes und Ricky Whittle. Ich kannte keinen der Beiden bisher, aber anscheinend handelt es sich bei Ricky Whittle um einen Darsteller der Serie „The 100„. Angelockt hatte mich das wirklich sehr laute Publikumslachen, ich war neugierig! Also schlich ich mich zur Bühne, freute mich, dass ich mal sitzen konnte und lauschte eher halbherzig dem, was die beiden jungen Herren da von sich gaben.
Zu meiner Überraschung und Freunde konnte ich fast alles verstehen, was die Schauspieler erzählten – und kam aus dem Lachen nicht mehr heraus! Vor allem Herr Whittle hat einen genialen Sinn für Humor – und kann jeden Batman imitieren -, es war einfach genial. Wer also mal die Chance hat, den jungen Mann live zu treffen. Das macht Laune! 🙂
(Gelernt: Ein „Panel“ ist eine Veranstaltung, bei der ein Star aus dem Nähkästchen plaudert und Fragen der Fans beantwortet.)

Die Bühne im Atrium, morgens direkt vor Einlass.

Es gab Comics, Bücher, Merchandiseartikel in allen erdenklichen Farben, Formen und Funktionszwecken, Bautische, Stöberecken, eine Kostümreparierstation, und, und, und. Besonders toll: Es waren viele Zeichner anwesend, bei denen man Unikate erwerben und ihnen beim zeichnen zuschauen konnte. Klasse!
(Ich geriet stark in Versuchung, mir ein Buch vom großartigen Joscha Sauer zu kaufen und signieren zu lassen, aber mir war die Schlange zu lang.)

Meinen herzlichen Dank an das Organistaionsteam der ComicCon, den freundlichen Malteserleuten, die mir nicht einfach nur ein Pflaster gegeben haben, dem Messecatering für eine wirklich ordentliche Essensportion, meinem lieben Chef Björn Bedey und meiner lieben Programmchefin Daniela Sechtig, die fleißig meine Bücher verkauft haben (und mir erlaubt haben, meinen tonnenschweren Rucksack am Acabus-Stand zu parken) und allen, die mitgemacht, mitgelacht, sich verkleidet und diesen Tag so unvergessen gemacht haben! 🙂

Hier noch mein zweitliebstes Messefoto – wenn mir mal jemand eine Freude machen möchte, muss er mir bloß eins dieser Schätzchen schenken, 😉