Die Phantastika 2017 in Oberhausen

Schön war`s.
Mächtig gespannt erreichte ich am Sonntag Mittag das freundliche Parkhaus neben dem Phantastika-Gebäude. Kaum aus dem Parkhaus stieß ich auch schon auf eine Gruppe eifriger Schwertkämpfer um GoT-Star Ian Beattie. Der sah zugegeben so gar nicht nach Hollywood-Glamour, sondern ziemlich zerzaust aus, aber nach anderthalb Tagen Schwertkampftraining darf man das auch sein!
Gerade zückte ich mein Handy und durchforstete mein Gedächtnis, ob ich jetzt ein Foto machen darf oder nicht, als ich einen anderen Prominenten erblickte, der sich gerade anschickte, den VIP-Eingang zur Phantastika zu benutzen:

Da war seitwärts laufen angesagt.

Da ich (noch nicht) so prominent bin wie der liebe und leicht gestörte Bernd, mussten wir einmal rum um das Gebäude.

Ein aufgeblasener Astronaut. Warum auch immer.

Drinnen bekamen wir dann unsere goldenen Eintrittsbändchen und machten uns auf Entdeckungstour. Das Congresszentrum ist – um es mal so auszudrücken- interessant aufgebaut. Überall Wege, Winkel, Treppen, Ecken. Und fast überall Stände, an denen man beim ersten Mal vorbei gegangen ist. Oder beim zweiten Mal. Und huch, da hockt ja auch noch einer!
Mein Mann hat mit von einer StarWars-Ecke berichtet, die ich nie zu Gesicht bekommen habe, und die Jungs und Mädels von John Sinclair – jetzt gibt es „Johnny Sinclair„, wie genial ist das denn??? – habe ich auch erst entdeckt, als sie schon am einräumen waren.

„Johnny Sinclair“ für Kinder ab 10 – Wie genial ist denn das??? … obwohl ich in dem Alter schon die „richtigen“ gelesen habe, *räusper*

Überhaupt herrschte am Sonntag Nachmittag schon ziemliche Aufbruchstimmung. Kein Wunder, bei dem schönen Wetter zog es viele Menschen ins Freie. Die Phantastika war am Samstag weitaus besser besucht, so habe ich mir sagen lassen. Aber ich fand, dass sich das Ganze auch so sehen lassen konnte. Die Besucher verkleckerten sich eben nur über eine riesige, höchst verwinkelte Anlage.
Wer gerne Ian Beattie in Aktion, unfassbar geniale Steampunkkostümierte und noch mehr tolle Bilder vom Samstag sehen möchte, kann das unter Anderem hier tun: http://www.the-anna-diaries.de/2017/09/08/phantastika-2017-ein-phantastischer-auftakt/

Auch die tolle Laserschwert-Theatershow des Saberproject war am Sonntag Nachmittag noch richtig gut besucht. Sah nur nicht so aus, weil der Saal wirklich riesig war. Mehr zum Projekt und richtig geilen, qualitativ hochwertig angefertigten Lichtschwertern findet Ihr unter https://www.facebook.com/Saberproject/

Die Verleihung des Deutschen Phantastikpreises am Samstag Abend haben wir natürlich nicht mitbekommen, ebensowenig die anderen tollen Programmpunkte und Veranstaltungen (eine Liste mit allen Highlights findet Ihr hier: http://www.phantastika.de/index.php/de/attraktionen. Übrigens war auch Wolfgang Hohlbein da. Ich wiederhole: WOLFGANG HOHLBEIN!!!!!). Meine Zeit in Oberhausen war leider stark begrenzt und bis auf einen kurzen Stop in oben erwähnter Show beließ ich es dieses Mal dabei, einfach nur durch die Gänge zu schlendern, zu gucken, zu staunen (die Leute in den Steampunk-Kostümen waren der HAMMER!) und hier und da zu plaudern.

Der wunderbare Matthias Teut, der es mit dem Auftakt seiner High-Fantasy-Trilogie „Erellgorh – Geheime Mächte“ als Selfpublisher ganz allein (!) bzw. mit Hilfe seines Mannes auf die Shortlist des Deutschen Phantastikpreises geschafft hat! Matthias` Bücher stehen bei mir ganz oben auf der Wunschliste – und eine dieser genialen Karten schwatze ich ihm dann auch noch ab! 🙂

Besonders gefallen haben mit die unzähligen, liebevollen Details (und das Catering). Man merkte an jeder Ecke, dass das Phantastika-Team viel Herzblut in Organisation und Ausstattung der Con gelegt hatte. Allein die verschiedenen Tischhussen, die die wahnsinnige Bandbreite der Phantastik abbildeten – toll!

Oder die Spieltische:

Oder die Prominenz überall:

Ich könnte hier 100 Bilder posten, aber das würde den Rahmen sprengen. Daher beschränkt ich mich auf ein paar und empfehle jedem, nächstes Jahr selbst vorbeizuschauen.

Neben Büchern aus einem der vielen Verlagen aus dem Bereich der Phantastik, StarWars, Perry Rhodan und Dr. Who gab es auch handgearbeiteten Schmuck, Kostümzubehör und und und zu kaufen. Eine tolle Vielfalt! 🙂
Viele gruselige, grausame, romantische und erschreckend realistische Figuren, Puppen und Masken konnten bestaunt werden.
Eine Marslandschaft. Per Fernsteuerung konnte man einen kleinen Mars-Rover lenken, der wiederum (Monitor ganz links im Bild) Kamerabilder lieferte. Witzig.

Besonders gefreut habe ich mich, unter den Angehörigen der Verlagslandschaft bekannte und für mich neue Gesichter zu entdecken. So etwa die liebe Kollegin Katharina Gerlach, die mit ein paar Gleichgesinnten Autoren und Autorinnen den Quindie-Stand betrieb.

Die zweisprachig publizierende Autorin ist Teil der Qindie-Gemeinschaft. „Qindie ist eine Online-Plattform und gleichzeitig eine Wort- und Bildmarke, die für Q = Qualität und Indie = Indie-Autoren, also die sogenannten Self-Publisher, steht. Die Initiative für Qindie entstand aus dem Gedanken heraus, eine Schneise in den kaum zu durchdringenden Dschungel aus oftmals lieblos und schlecht gemachten Indie-Publikationen zu schlagen, um dem Leser den Weg zu professionell erstellten Büchern zu weisen.“ (Quelle: http://www.qindie.de, Zugriff am 08.09.17)

Natürlich war ich auch am Acabus-Stand – an dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank an Björn Bedey und Daniela Sechtig für ihren tollen und wie immer gut gelaunten Einsatz für uns! 🙂

„Lies bunter!“ lautet das Motto des Acabus Verlages. Kommt hin, gelle? 🙂

Ich habe mein „Baby“ besucht …

Ob mir dieser Anblick jemals langweilig wird? 😉

… mit netten Kollegen und Kolleginnen geplaudert, wie etwa der wunderbaren Fabienne Sigmund

„Eine Nacht, die sieben Tage dauert. Ein Tag, der nicht enden will. Sieben Menschen, die verschwinden – darunter Anisa, die Geliebte des Straßenzauberers Matéo. Verzweifelt sucht er in den Straßen Venedigs nach ihr, bis er plötzlich vor einem einsam gelegenen Zirkuszelt steht. Mit der letzten Eintrittskarte wird ihm Einlass in eine Welt gewährt, in der er nicht nur Magie findet, sondern auch Anisa – aber sie erkennt ihn nicht. Um seine große Liebe zu retten, muss Matéo den Schlüssel zu dieser unheimlichen Welt finden. Doch hinter der magischen Schönheit des Zirkus‘ lauern große Gefahren …“ – So lautet der Klappentext von Fabiennes Roman „Das Herz der Nacht„.

Ja und dann waren da natürlich noch meine lieben Kollegen, mit denen ich das Privileg hatte, eine Lesung abhalten zu dürfen:

Der liebe Markus Walther machte den Anfang und entführte uns nicht nur in das Antiquariat von Herrn Plana, sondern auch in eine andere Welt, das Buchland:

Er schreibt und liest nicht nur toll, er hat auch einen eigenen YouTube-Kanal. Hier findet Ihr Markus` Video zur Phantastika: https://www.youtube.com/watch?v=tB1xJxJuMTE

Nach Markus war ich an der Reihe zu lesen:

„Stellen Sie sich vor, die Inquisition hätte damals Recht gehabt und es hätte tatsächlich Hexen gegeben. Nur wäre das gar nichts Ungewöhnliches, Außergewöhnliches .. Stellen Sie sich vor, JEDE Frau wäre eine Hexe, die Magie in ihr müsste nur geweckt werden … Stellen Sie sich vor, dieses Geheimnis wäre 1466 gelüftet worden … Helenas Geschichte startet 550 Jahre später, im Jahr 2016.“ Hexenherz – Eisiger Zorn

Die letzte Lesung hielt dann Carl Wilckens mit seinem unfassbar spannendem Debüt über einen Bürgerkriegshelden, der jahrelang im Untergrund einer schwimmenden Insel alles tat, was man tun muss, um in einer Drogenhölle, die kein Sonnenlicht kennt, zu überleben, während ein Voodoo-Mann mit sprechenden Schrumpfköpfen seiner Schwester nachstellt …
Klingt total abgedreht? Ist es auch! Und absolut genial! Lieber Carl, ich warte auf den nächsten Teil!!!

Er ist so nett, aber sein Buch würde ich meinen Kinder trotzdem erst ab 16 erlauben … War wieder mal schön, Dich zu treffen, lieber Carl! 🙂

Es hat mir wirklich gut auf der Phantastika gefallen! Ja, 18 Euro Eintritt sind happig, aber wenn man bedenkt was alle an Programmpunkten geboten wurde, hat das auch seine Berechtigung. Und es gab GRATISHEFTCHEN!!!!! 🙂
Ich freue mich auf jeden Fall, dabeigewesen zu sein und hoffe, man sieht sich nächstes Jahr wieder! 🙂

Noch einen Kaffee und dann ging es wieder Richtung Heimat.
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Comic Con Germany

Am 1. und 2. Juli fand in Stuttgart zum zweiten Mal die Comic Con Germany statt – und ich war dabei!

Immer eine gute Lektüre, auch bestens geeignet für längere Zugfahrten: Die QWERTZ, Mitgliederzeitung des BVjA. Voller Freude entdecke ich hier die Vorstellung des Buches „Crackrauchende Hühner“ meines lieben Kollegen Nikodem Skrobisz aka Leveret Pale.

Es war toll!
Zugegeben auch stressig: Samstags nach Stuttgart, Sonntag dann auf die Messe und anschließend Heimfahrt. Aber es hat sich gelohnt!
(Gelernt: Die Sparpreise der Deutschen Bahn gelten sind zwar ab 180 Tage im Voraus buchbar, es gibt aber keine Garantie, dass sie noch zur Verfügung stehen, wenn man dann im Reisebüro steht und sein Ticket dort kaufen möchte.)

Das alles gab es in Halle 3 zu sehen. Mittendrin der Acabus Verlag. 🙂

Ich bin ja nun wirklich kein StarWars-Fan (im Gegenteil: irgendwie verwirrt mich das alles), aber die vielen Aufbauten aus dem StarWars-Universum waren schon extrem cool.

Den kenne sogar ich. Und nein, ich habe mich NICHT dazugelegt. Andere aber schon, 😀
Man hängt so rum …
… macht einen kleinen Ausritt …
… trinkt einen Kaffee …
… schaut hier und da vorbei ..
… und hoffe, dass es diese hier …
…. und diese hier …
… und vor allem auch diese hier gut mit einem meinen.

Ebenfalls grandios war die LEGO® Modellausstellung auf der Con da waren so viele tolle Sachen bei, die kann ich hier garnicht alle zeigen. Daher hier nur eine kleine Fotoauswahl (leider konnte ich bei den meisten Bildern aufgrund des Andrangs nicht gut fotografieren, wer die Sachen gebaut hat):

Ein abgestürzter Sternenzerstörer auf dem Wüstenplaneten Jakku. Bauzeit: Ca. 5 Monate. Anzahl der Steine: Ca. 12.000. Erbauer: Kevin Deutsch. Wahnsinn!
Der KWIK-E-MARKT. Ich stehe auf die liebevollen Details! 🙂
DAS nenne ich mal einen Eispalast! (Und ich will nicht wissen, wie viel das gekostet hat …)
Valar Morghulis. Inklusive Elektrik übrigens, da hat sich jedes noch so kleine Türmchen gedreht – klasse!
Wahnsinn, oder?
Total genial! Danke, Steffen Rau! 🙂
Ebenfalls von Steffen Rau. Wie hält sowas?
Das könnten wir eigentlich mal nachbauen.

Wie auch in Leipzig gab es hier jede Menge Cosplayer, Supehelden und Co.:

Eine Ghostbusters-Familie – wie cool ist das denn? 🙂 Und passend dazu:
Die vielleicht chronisch missverstandenste Filmfigur …
Erwischt worden …. von Mr. Captain Jack Sparrow. 🙂
Eine wunderschöne Elbin.
Teambesprechung. 😀
Überhaupt nicht böse, sondern seeehr nett: Malefiz.
Ich möchte nicht wissen, wie die Person in diesem Kostüm geschwitzt haben muss …

Zwischendurch hieß es dann aber auch: Arbeiten! In diesem Fall: Am Verlagsstand Bücher signieren, 😀

An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Anna, die vor mir und nach mir da war und sich hoffentlich über die Widmung freut, und an Natascha und Laura – wer darf denn jetzt zuerst lesen? 😉

Es ist immer toll, die netten Leute vom Verlag zu treffen.

Der wunderbare Björn Bedey.
Die liebe Daniele Sechtig.

Und natürlich waren auch jede Menge Stars vor Ort, frisch aus den USA oder sonstwoher importiert, 😀
Die ließen sich Fotos natürlich gut bezahlen. Schade, dass einige kurzfristig abgesagt hatten; vor allem die Absage von Game of Thrones-Star Lena Headey war für viele eine Enttäuschung.

Der Joker nebst Braut.

Thema Fan: Auch ich war nicht nur beruflich auf der Con, sondern auch mit einem gewissen Privatinteresse: DIRK BENEDICT war da!!!!
Ich habe bis zur letzten Minute die Daumen gedrückt, dass er nicht absagt, und tatsächlich: Das Glück war mir hold! 🙂
Ja, ich weiß: Es gibt tatsächlich Menschen, die jetzt nicht wissen, wer das ist. Auch dann nicht, wenn ich seinen berühmtesten Rollennamen nenne: Templeton „Face“ Peck.
So ist das eben, wenn man älter wird, 😀
Macht nichts. Als riesiger A-Team-Fan der ersten Stunde (bzw. der ersten in Deutschland ausgestrahlten Folge) war ich hochbegeistert, als ich durch Zufall erfuhr, dass Herr Benedict nach Deutschland kommt. Er war da und ich habe mir ein Autogramm geben lassen und selbstverständlich auch ein Foto mit ihm zusammen machen lassen. Herr Benedict war sehr nett, gut gelaunt und herzlich – klasse! 🙂
(Wer sich jetzt wundert, was der Darsteller einer Actionserie auf einer ComicCon macht: Dirk Benedict spielte unter Anderem auch den Lieutenant Starbuck in der Serie „Kampfstern Galactica„.)

Das Essen war klasse, die Stimmung war trotz stickiger Luft toll. Es waren viele Kinder da, alle hatten Spaß und ich habe mir drei neue Comic-Schätzchen gegönnt. Ein besonderes Highlight war das „Panel“ von Demore Barnes und Ricky Whittle. Ich kannte keinen der Beiden bisher, aber anscheinend handelt es sich bei Ricky Whittle um einen Darsteller der Serie „The 100„. Angelockt hatte mich das wirklich sehr laute Publikumslachen, ich war neugierig! Also schlich ich mich zur Bühne, freute mich, dass ich mal sitzen konnte und lauschte eher halbherzig dem, was die beiden jungen Herren da von sich gaben.
Zu meiner Überraschung und Freunde konnte ich fast alles verstehen, was die Schauspieler erzählten – und kam aus dem Lachen nicht mehr heraus! Vor allem Herr Whittle hat einen genialen Sinn für Humor – und kann jeden Batman imitieren -, es war einfach genial. Wer also mal die Chance hat, den jungen Mann live zu treffen. Das macht Laune! 🙂
(Gelernt: Ein „Panel“ ist eine Veranstaltung, bei der ein Star aus dem Nähkästchen plaudert und Fragen der Fans beantwortet.)

Die Bühne im Atrium, morgens direkt vor Einlass.

Es gab Comics, Bücher, Merchandiseartikel in allen erdenklichen Farben, Formen und Funktionszwecken, Bautische, Stöberecken, eine Kostümreparierstation, und, und, und. Besonders toll: Es waren viele Zeichner anwesend, bei denen man Unikate erwerben und ihnen beim zeichnen zuschauen konnte. Klasse!
(Ich geriet stark in Versuchung, mir ein Buch vom großartigen Joscha Sauer zu kaufen und signieren zu lassen, aber mir war die Schlange zu lang.)

Meinen herzlichen Dank an das Organistaionsteam der ComicCon, den freundlichen Malteserleuten, die mir nicht einfach nur ein Pflaster gegeben haben, dem Messecatering für eine wirklich ordentliche Essensportion, meinem lieben Chef Björn Bedey und meiner lieben Programmchefin Daniela Sechtig, die fleißig meine Bücher verkauft haben (und mir erlaubt haben, meinen tonnenschweren Rucksack am Acabus-Stand zu parken) und allen, die mitgemacht, mitgelacht, sich verkleidet und diesen Tag so unvergessen gemacht haben! 🙂

Hier noch mein zweitliebstes Messefoto – wenn mir mal jemand eine Freude machen möchte, muss er mir bloß eins dieser Schätzchen schenken, 😉

Hört es jemals auf?

Ich bin bereits seit einigen Jahren in einem Schriftstellerforum unterwegs. Das ist ganz wunderbar, denn machen wir uns nichts vor: Wenn man wie ich auf Alpha-Beta-Dingsda-Testleser verzichtet, ist schreiben eine einsame Sache.
Das Deutsche Schriftstellerforum (DSFo) bietet mir die Möglichkeit, mich mit Kollegen und Kolleginnen zu bereden, Erfahrungen auszutauschen, Probleme zu diskutieren, sich gegenseitig bei Recherchen zu helfen und, und, und.
(Es gibt einige Foren für (angehende) Autoren, ich kenne nur das DSFo und bin dort überwiegend glücklich, aber ich schätze, jeder muss für sich selbst das richtige Forum finden; eine kleine Liste gibt es hier: http://www.autoren-im-web.de/123-die-wichtigsten-autoren-autoren/)

Schon mehrfach sind mir dann auch „im wahren Leben“ die Kollegen und Kolleginnen in Form ihrer Bücher begegnet: In Buchgeschäften, in Supermärkten usw. Das fand ich jedes Mal toll und habe dann voller kollegialer Euphorie und Mitfreude Fotos des jeweiligen Buches gemacht und dem jeweiligen Verfasser mit Orts- und Zeitangabe und jeder Menge Smileys geschickt.

Die Antwort des wohl „prominentesten“ dieser Kollegen lautete: „Bitte nicht schon wieder!!!!!“

Tja, was soll ich dazu sagen?

Das hier: Liebe Leute, wenn Ihr mein Buch irgendwo entdeckt, freue ich mich sehr, wenn Ihr mir ein Bild davon schickt! Es kann sein, dass ich nach dem trillionensten Bestseller so abgestumpft bin, dass ich mich nicht mehr darüber freue, sondern nur noch genervt bin , aber … nein, ich denke, das wird nie passieren, 😀

Und weil`s einfach soooo schön ist, hier noch mein „Baby“ bei zwei besonders netten Damen in der wohl schönsten Umgebung der Welt: Buchgeschäften! 🙂

Die wunderbar freundliche Frau Ellinhaus-Rademacher von der Bücherstube Ellinghaus und mein Buch.
Die Bücherstube ist der Wahnsinn: Eine unglaublich bunte Vielfalt an Literatur, eine unglaubliche Menge auch, klasse, dazu Betreiber, die Bücher lieben und zu jedem Genre Empfehlungen geben können. Und ja: Man findet hier BÜCHER, und keinen Schlüsselanhängerfrühstücksbrettchenglückssteinradiergummischnickschnack – herrrlich!

Herrlich knarrende Holzdielen und Regale, die die Zeiten biegen: In der Ritterschen Buchhandlung wirft die wunderbar fröhliche Frau Risken einen Blick in mein Buch. :-))))
Gut, dass ich mit meinem Mann dort gewesen war – ich hätte mich sonst mit einem Buch hinter einem der Regale versteckt, hätte mich abends einschließen lassen und mich häuslich eingerichtet … 😀

Vielen lieben Dank an die Bücherstube Ellinghaus und die Rittersche Buchhandlung für die tolle Unterstützung! 🙂